Entwicklung eines Modularisierungskonzeptes mit CONHARD

im Smart Home Bereich

Die Entwicklung moderner, mechatronischer Systeme wird immer stärker durch den Wunsch nach reduzierten Produktkosten geprägt. Um in allen Preiskategorien wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen viele Hersteller daher auf eine Modularisierung ihres Produktportfolios. Die verringerten Entwicklungs- und Fertigungskosten, die mit einem gut durchdachten Modularisierungskonzept einhergehen, sind oftmals entscheidend für die zukünftige Produktstrategie des Herstellers. Herausfordernd ist es jedoch alle Produkte sowie deren Ausprägungen in vollem Umfang zu erfassen, um die optimale Modularisierungsstrategie wählen zu können.

Daten und Fakten

Gründung

Projektdauer

1 Woche

Team

Projektteam (Smart)

2  Mitarbeiter

Technisches Umfeld

Modularisierung, Cost improvement, CONHARD, CONSENS

Projektaufgabe

Aufgabe des Projektes war es, gemeinsam mit dem Kunden ein Modularisierungskonzept für eine Produktfamilie aus dessen Portfolio zu entwickeln. Ziel dieses Konzeptes sollte die Reduzierung der Produktkosten sein. Daneben wünschte sich der Kunde aber auch, dass seine Produkte einfach erweiterbar sind und der Entwicklungsaufwand für zukünftige Produktinnovationen begrenzt wird.

Das größte Herausforderung war hier zunächst, dass das Produkt mit allen seinen Features vollumfänglich erfasst und verstanden werden musste. Hierfür kam die speziell auf diese Aufgabenstellung zugeschnittene Methode CONSENS zum Einsatz. Die Erarbeitung verschiedener Elektronikkonfiguration als Konzeptvorschläge erfolgte anschließend mithilfe der Methode CONHARD.

Konzeption und Umsetzung

Grundlage bei der Entwicklung des optimalen Modularisierungskonzeptes für ein Produkt ist immer die Kenntnis über den gewünschten Funktionsumfang der einzelnen Ausprägungen des Produktes. Eine einfache Möglichkeit diesen Funktionsumfang zu identifizieren, ist die CONSENS Methode. Vor allem die Anwendungsszenarien, welche von uns gemeinsam mit dem Kunden in einem online Workshop erarbeitet wurden, dienten als Basis für die Erstellung einer Varianten-Funktionen Matrix.

Im nächsten Schritt wurden die Elektronikkomponenten für die Realisierung der einzelnen Funktionen, die aktuell zum Einsatz kommen oder zukünftig zum Einsatz kommen könnten, erfasst. Unsere Methode CONHARD, die es uns erlaubt Elektronik-Architekturen schrittweise zu entwickeln und übersichtlich darzustellen, war hierfür bestens geeignet.

In einem online Workshop mit den verantwortlichen Stakeholdern wurde zunächst eine grobe Systemarchitektur erarbeitet. Diese bildete dann die Grundlage für die Erstellung der weiteren Entwicklungsergebnisse. Unter Berücksichtigung der Modularisierungsziele wurde die Systemarchitektur sukzessiv zu mehreren Konzeptvorschlägen erweitert. Diese konnten anschließend miteinander verglichen werden und dienten dem Kunden so als Entscheidungsgrundlage für die Wahl des richtigen Modularisierungskonzeptes.

    Nutzen

    Eine gute Systemkenntnis ist essenziell, um domänenübergreifend die richtigen Entscheidungen bei der Wahl einer langfristig erfolgreichen Produktstrategie zu treffen. Die Tiefe der notwendigen Betrachtungen geht dabei oftmals über die einer reinen Systemarchitektur hinaus. Besonders herausfordernd ist hierbei, das System mit dem benötigten Detailierungsgrad zu beschreiben und trotzdem so verständlich darzustellen, dass die Auswirkungen von Design-Entscheidungen direkt nachvollziehbar sind.

    Mit der modulbasierten, hierarchisch gestalteten Darstellungsweise von CONHARD ist es möglich, auch komplexe Systeme effizient in nur wenigen Workshop-Tagen abzubilden. Der Detailierungsgrad kann dabei ihren Anforderungen entsprechend individuell gewählt und beliebig ergänzt werden. So ist auch die Verknüpfung bereits bestehender Lösungselemente für bestimmte Features mit den benötigten Komponenten zukünftiger Funktionalitäten problemlos möglich. Dies bietet nicht nur einen einfachen Informationsaustausch und ein einheitliches, tiefgehendes Systemverständnis, sondern erzeugt darüber hinaus auch eine hohe Transparenz über die Auswirkungen bestimmter Entscheidung bei der Wahl einer geeigneten Produktstrategie.  

     

    Sie wollen die Entwicklung eines oder mehrerer Produkte zukünftig kostengünstiger durchführen und benötigen Unterstützung bei der Entwicklung eines geeigneten Modularisierungskonzeptes? 

    Sie müssen ein gutes, einheitliches Systemverständnis bei technischen und nicht-technischen Ansprechpartnern schaffen, um diese effizient in Ihre Prozesse einbinden zu können? Oder Sie möchten das Know-how über ihr System einfach und gut verständlich dokumentieren?

    Wir haben die Methoden und Erfahrung, Sie hier zu unterstützen. Wir beraten Sie gerne!

    Ansprechpartner und Standorte

    Guido Stollt

    Prof. Dr.-Ing. Guido Stollt

    Geschäftsführer

    • LinkedIn:
    • :
    Sven Schwarzer

    Sven Schwarzer

    Geschäftsführer

    • LinkedIn:
    • :
    Niederlassung von Smart Mechatronics in Dortmund

    Dortmund

    Emil-Figge-Straße 85
    44227 Dortmund

    +49 231 841685-100

    Google Maps

    Niederlassung von Smart Mechatronics in Paderborn

    Paderborn

    Lindberghring 1
    33142 Büren

    +49 2955 743-555

    Google Maps

    Niederlassung von Smart Mechatronics in Köln

    Köln

    Im Mediapark 6a
    50670 Köln

    +49 221 789587-950

    Google Maps

    Niederlassung von Smart Mechatronics in München

    München

    Dachauer Straße 65
    80335 München

    +49 89 13010065-151

    Google Maps